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Aktuelle Nachrichten

Nach dem großen Vermietungserfolg der ehemaligen Opel-Hauptverwaltung, die von der Landmarken AG zum Innovation Campus „O-Werk“ umgebaut wird, entwickelt das Unternehmen zusätzliche Büroflächen auf MARK 51°7 in Bochum-Laer. Mit der VIACTIV Krankenkasse steht der erste Mieter bereits fest. 

„Starkes Land Nordrhein-Westfalen“ ist ein auf die Region abgestimmtes Wirtschaftsmagazin, das zweimal pro Jahr beigeheftet in der Nordrhein-Westfalen-Auflage von dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL erscheint.

Geschäftsführer Enno Fuchs im Interview.

MARK 51°7 entwickelt sich zum IT-Standort für vernetzte Mobilität & Sicherheit

Entwicklungszentren für Zukunftstechnologien im Bereich Automotive siedeln sich zunehmend auf MARK 51°7 an. In unmittelbarer Nähe zu Forschungseinrichtungen der Ruhr Universität Bochum investieren Unternehmen wie die Boschtochter ESCRYPT und der IT-Dienstleister für Raumfahrttechnologie SCYSIS.

Zum vierten Mal öffnete MARK 51°7 am Samstag die Tore für interessierte Bürgerinnen und Bürger. In orangenen Warnwesten wurden Gruppen von bis zu 50 BesucherInnen neunzig Minuten über das 70 Hektar große Gelände geführt. In den denkmalgeschützten Gebäuden des alten Opel Werkes standen die BesucherInnen nun an der Schwelle von Geschichte und Zukunft.

Eine Delegation aus der japanischen Wissenschaftsstadt Tsukuba hat am Montag, 20. Mai, Bochumer Forschungs- und Technologie-Einrichtungen besucht. Zwischen den Japanern und Bochum entwickelt sich auf Initiative der Ruhr-Universität seit geraumer Zeit ein wachsender Austausch zu Themen wie Innovation, Forschung, Standortentwicklung und Förderung der Wissensarbeit.

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Mit Panoramablick in die Zukunft!

Zum vierten Mal öffnete MARK51°7 die Tore für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Dabei gab es nicht nur Einblicke in die Vergangenheit und die aktuellen Bautätigkeiten, denn gerade mit dem Abriss des Presswerkes stellt sich nun eine brennende Frage: Wie sieht die Zukunft auf MARK 51°7 aus?  

Zur Nachlese

MARK 51°7

Die Fläche als Zeitzeuge

Die Zeche Dannenbaum gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats. Der Bergbau im Grubenfeld der Zeche Dannenbaum bestand seit 1736. Im Jahr 1859 wurde mit dem Übergang zum Tiefbau begonnen. Die Förderung auf den Schächten der Zeche Dannenbaum wurde im Jahr 1958 eingestellt.

Am 20. Mai 1960 gab die Stadt Bochum den Bau eines Opel-Werkes auf dem Gelände der Zeche Dannenbaum bekannt. In Bochum wurde zunächst nur die Neuauflage des Kadett gefertigt. Im Jahr 1970 wurde mit dem Opel Manta ab September und dem Opel Ascona A ab November auch die Fertigung zweier weiterer Baureihen aufgenommen und bis zum Oktober 1980 (Ascona) bzw. 1988 (Manta) fortgeführt. 1984 wurde die weltweit erste Lackiererei für wasserbasierte Lacke in Betrieb genommen. Im Spitzenjahr 1992 liefen 361.994 Fahrzeuge vom Band. In diesen Spitzenzeiten arbeiteten in den Werken I, II und III etwa 20.000 Menschen. Am 5. Dezember 2014 um 00:27 Uhr lief der letzte Wagen, ein Opel Zafira, in Bochum vom Band.

Nach der Werksschließung der Adam Opel AG Ende 2014 sollte die etwa 70 Hektar große Fläche reaktiviert und zu einem Standort für Wissenschaft, Gewerbe und Industrie aufgebaut werden. Mit Übergabe des Geländes im Juli 2015 an die Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive 2022 GmbH begann die Entwicklung und Sanierung des Industrieareals zu baureifen Grundstücken. Die Einbindung aller beteiligten Akteure von Beginn an, die starke Unterstützung des Landes und die Bereitschaft aller, im Konsens zu agieren, führte zu schnellen Entwicklungsfortschritten und gilt bereits heute als Referenzobjekt für eine erfolgreiche, integrierte Stadtentwicklung. Der neue Name MARK 51°7 gibt der innenstadt- und universitätsnahen Entwicklungsfläche eine neue Identität mit einem internationalen Wiedererkennungswert.

Die schnelle und nachhaltige Entwicklung der Fläche ist der Schlüssel eines erfolgreichen Strukturwandels.

Enno Fuchs
Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022 GmbH