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Corona-Virus

Aktion: Laer hilft!  

In Bochum-Laer soll in den nächsten Tagen und Wochen denen in Laer geholfen werden, die das Haus und die Wohnung wegen Corona nicht mehr verlassen können oder verlassen wollen.

Weitere Informationen!

Aktuelle Informationen der Stadt Bochum finden Sie hier!

Aktuelle Nachrichten

Die Arbeiten am Forschungsbau auf MARK 51°7 schreiten zügig voran, alles liegt im Plan.

Auf dem künftigen Technologiecampus MARK 51°7 ist mit dem fertigen Rohbau ein wichtiges Etappenziel gefeiert worden: Das Zentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service-Systeme, kurz ZESS, der Ruhr-Universität Bochum (RUB) wird auf dem knapp sieben Hektar großen Areal den Auftakt bilden.

Mit gleich drei großen Stadtentwicklungsprojekten sorgt die Stadt Bochum dafür, dass im Bochumer Osten neue Qualitäten für Arbeit, Wohnen und Freiräume und somit zukunftsfähige Stadtteilstrukturen für die Bevölkerung entstehen. Direkt nebeneinanderliegend befinden sich die Wohnbaufläche OSTPARK, die Stadterneuerung im Stadtteil Laer und die Flächenentwicklung MARK 51°7.

Bochum, Wolfsburg – Die Volkswagen Infotainment GmbH plant ein neues Entwicklungszentrum auf dem Bochumer Technologiecampus MARK 51°7. Die auf Softwareentwicklung und Fahrzeug-Konnektivität spezialisierte Tochtergesellschaft der Volkswagen AG will dort ihre Fachkräfte zentral zusammenführen. Mit dem Neubau sollen auch Voraussetzungen für weiteres personelles Wachstum am Standort Bochum geschaffen werden.

Erste Hilfe für Unternehmen in der Corona-Krise: Die Bochum Wirtschaftsentwicklung schaltet ab morgen, 18. März 2020, eine Telefon-Hotline. Alle Bochumer Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige sollen so mit verlässlichen Infos zur Corona-Krise versorgt werden. Wir haben darüber hinaus ein FAQ vorbereitet. Wir bitten alle Fragestellerinnen und Fragesteller dieses vorher aufmerksam zu lesen, bevor sie unsere Hotline bemühen. So entlasten wir die Kolleginnen und Kollegen an den Telefonen.

Nächste Phase der Standortmarketing-Kampagne „Metropole Ruhr – Stadt der Städte“ startet unter dem Motto „Wenn, dann hier.“

Das Ruhrgebiet hat das Potenzial, eine ähnliche Dynamik zu entfalten wie die Metropolregion Berlin-Brandenburg seit den 2000er-Jahren. Zu diesem Schluss kommt die heute (27. Februar) veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) und des Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS). Die Untersuchung vergleicht die Metropole Ruhr mit sieben weiteren deutschen Wirtschaftsregionen und analysiert ihre Zukunftspotenziale.

Hier geht's zu unserem Nachrichtenarchiv.

Mit Panoramablick in die Zukunft!

Zum vierten Mal öffnete MARK51°7 die Tore für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Dabei gab es nicht nur Einblicke in die Vergangenheit und die aktuellen Bautätigkeiten, denn gerade mit dem Abriss des Presswerkes stellt sich nun eine brennende Frage: Wie sieht die Zukunft auf MARK 51°7 aus?  

Zur Nachlese

MARK 51°7

Die Fläche als Zeitzeuge

Die Zeche Dannenbaum gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats. Der Bergbau im Grubenfeld der Zeche Dannenbaum bestand seit 1736. Im Jahr 1859 wurde mit dem Übergang zum Tiefbau begonnen. Die Förderung auf den Schächten der Zeche Dannenbaum wurde im Jahr 1958 eingestellt.

Am 20. Mai 1960 gab die Stadt Bochum den Bau eines Opel-Werkes auf dem Gelände der Zeche Dannenbaum bekannt. In Bochum wurde zunächst nur die Neuauflage des Kadett gefertigt. Im Jahr 1970 wurde mit dem Opel Manta ab September und dem Opel Ascona A ab November auch die Fertigung zweier weiterer Baureihen aufgenommen und bis zum Oktober 1980 (Ascona) bzw. 1988 (Manta) fortgeführt. 1984 wurde die weltweit erste Lackiererei für wasserbasierte Lacke in Betrieb genommen. Im Spitzenjahr 1992 liefen 361.994 Fahrzeuge vom Band. In diesen Spitzenzeiten arbeiteten in den Werken I, II und III etwa 20.000 Menschen. Am 5. Dezember 2014 um 00:27 Uhr lief der letzte Wagen, ein Opel Zafira, in Bochum vom Band.

Nach der Werksschließung der Adam Opel AG Ende 2014 sollte die etwa 70 Hektar große Fläche reaktiviert und zu einem Standort für Wissenschaft, Gewerbe und Industrie aufgebaut werden. Mit Übergabe des Geländes im Juli 2015 an die Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive 2022 GmbH begann die Entwicklung und Sanierung des Industrieareals zu baureifen Grundstücken. Die Einbindung aller beteiligten Akteure von Beginn an, die starke Unterstützung des Landes und die Bereitschaft aller, im Konsens zu agieren, führte zu schnellen Entwicklungsfortschritten und gilt bereits heute als Referenzobjekt für eine erfolgreiche, integrierte Stadtentwicklung. Der neue Name MARK 51°7 gibt der innenstadt- und universitätsnahen Entwicklungsfläche eine neue Identität mit einem internationalen Wiedererkennungswert.

Die schnelle und nachhaltige Entwicklung der Fläche ist der Schlüssel eines erfolgreichen Strukturwandels.

Enno Fuchs
Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022 GmbH