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Bürgerinformation

Hinweis

Am 1. Juni 2018 wurde die erste Straße auf MARK 51°7 der Öffentlichkeit übergeben. Diese führt vom Opelring zum DHL-Gelände.

Aktuelle Nachrichten

Der Vertrag ist unterschrieben: Die Ruhr-Universität Bochum wird erste Mieterin im früheren Opel-Verwaltungsgebäude und bündelt dort ihre Transferaktivitäten.

Mit #RUHRMOTOR18 trägt Bochum zum diesjährigen CarSymposium bei, dem etablierten Treff der Automobilbranche in unserer Stadt. Wandel in der Autoindustrie, Wandel in Bochum: Die zweite Ausgabe zeigt Bochum als Stadt, die sich gut auf Veränderung versteht. MARK 51°7 ist ein herausragendes Beispiel.

Am heutigen 19. Januar findet die offizielle Einweihung des neuen, viergeschossigen Bürogebäudes office 51°7 in Bochum-Laer statt. In dem von Goldbeck errichteten Neubau bezieht die Goldbeck-Niederlassung Ruhr auch selbst Büros.

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Rückblick

Die Bürgerinformation zur Reaktivierung des ehemaligen Opel-Werk 1 in Bochum-Laer am 13. Mai 2017 fand großes Interesse und Zuspruch.

Die direkt mit dem Projekt betrauten Mitarbeiter der Bochum Perspektive 2022 GmbH präsentierten die Aktivitäten auf MARK 51°7 und standen Rede und Antwort. In Gruppen à 60 Personen konnten die Bürgerinnen und Bürger eine der spannendsten Baustellen Deutschlands erkunden. Für einige der anwesenden Opelaner war es eine Reise in die Vergangenheit – für alle eine Reise in die Zukunft.

MARK 51°7

Die Fläche als Zeitzeuge

Die Zeche Dannenbaum gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats. Der Bergbau im Grubenfeld der Zeche Dannenbaum bestand seit 1736. Im Jahr 1859 wurde mit dem Übergang zum Tiefbau begonnen. Die Förderung auf den Schächten der Zeche Dannenbaum wurde im Jahr 1958 eingestellt.

Am 20. Mai 1960 gab die Stadt Bochum den Bau eines Opel-Werkes auf dem Gelände der Zeche Dannenbaum bekannt. In Bochum wurde zunächst nur die Neuauflage des Kadett gefertigt. Im Jahr 1970 wurde mit dem Opel Manta ab September und dem Opel Ascona A ab November auch die Fertigung zweier weiterer Baureihen aufgenommen und bis zum Oktober 1980 (Ascona) bzw. 1988 (Manta) fortgeführt. 1984 wurde die weltweit erste Lackiererei für wasserbasierte Lacke in Betrieb genommen. Im Spitzenjahr 1992 liefen 361.994 Fahrzeuge vom Band. In diesen Spitzenzeiten arbeiteten in den Werken I, II und III etwa 20.000 Menschen. Am 5. Dezember 2014 um 00:27 Uhr lief der letzte Wagen, ein Opel Zafira, in Bochum vom Band.

Nach der Werksschließung der Adam Opel AG Ende 2014 sollte die etwa 70 Hektar große Fläche reaktiviert und zu einem Standort für Wissenschaft, Gewerbe und Industrie aufgebaut werden. Mit Übergabe des Geländes im Juli 2015 an die Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive 2022 GmbH begann die Entwicklung und Sanierung des Industrieareals zu baureifen Grundstücken. Die Einbindung aller beteiligten Akteure von Beginn an, die starke Unterstützung des Landes und die Bereitschaft aller, im Konsens zu agieren, führte zu schnellen Entwicklungsfortschritten und gilt bereits heute als Referenzobjekt für eine erfolgreiche, integrierte Stadtentwicklung. Der neue Name MARK 51°7 gibt der innenstadt- und universitätsnahen Entwicklungsfläche eine neue Identität, die auch international kommuniziert wird. 

Die schnelle und nachhaltige Entwicklung der Fläche ist der Schlüssel eines erfolgreichen Strukturwandels.

Enno Fuchs
Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022 GmbH